Äußerlich geht es vielen Hamburgern anscheinend recht gut. Die wirtschaftlichen Rahmendaten scheinen zu passen. Die Umfragewerte über die Zufriedenheit mit dem Leben hier sind ganz passabel und der Zulauf zu radikalen Gruppen hält sich bislang eher in Grenzen.

    Aber dann gehen tausende Jugendliche freitags auf die Straße, weil sie sich Sorgen um ihre eigene Zukunft machen. Auch in den Ferien. Es bilden sich neue Gruppen, die radikale Schritte einer nachhaltigen Politik fordern, weil es so nicht weiter gehen kann und wir unsere Lebensgrundlagen für immer zerstören. Wer genauer hinschaut, stellt fest. Vieles scheint in Ordnung zu sein, ist es aber nicht! Der ehemalige Bürgermeister der Stadt verantwortet federführend an der Spitze der Bundesregierung mit ein Klimapaket, das für viele kaum ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Die Stadt Hamburg rühmt sich, einen der ambitioniertesten Klimapläne Deutschlands, gar der Welt, aufgestellt zu haben. Klingt gut. Wenn wir uns aber anschauen, was in Hamburg faktisch in den letzten Jahren, auch unter Beteiligung der Grünen, im Bereich der Umwelt- und Klimapolitik gemacht wurde, dann wird deutlich: Die Politik doktert seit Jahren an den Symptomen, macht ein paar einzelne sinnvolle Maßnahmen, hat aber nicht den Mut, wirklich an die Ursachen zu gehen. Das Autoblech verstopft weiter Straßen und Quartiere. Die Mieten explodieren. Der Kostendruck in Krankhäusern ist enorm. Profitorientierung und Wirtschaftshörigkeit führen noch immer oft zu einer Politik gegen die Menschen und die Umwelt. Seit wie vielen Jahren wird eigentlich versprochen, dass die S-Bahnen öfter und besser fahren sollen?

    So darf es nicht bleiben. Wir wollen das ändern.

    Wir in der ÖDP sind eine stark wachsende und vielfältige Gruppe mit vielen jungen Menschen, die sich beteiligen und einsetzen wollen, für eine menschen- und zukunftsfreundliche Politik, die nicht mehr dem Wachstumsirrsinn folgt. Wir wollen für uns und unsere Urenkel eine Gesellschaft und Umwelt gestalten und schützen, die jedem Menschen die Möglichkeit gibt, einen Platz im Leben zu finden und das zu bekommen, was man zum Leben braucht.

    Dazu gehört zuerst Fairness gegenüber Mitbürgern und der Umwelt. Das bedeutet wahrscheinlich oft auch einmal Verzicht. Aber gewinnen wir oft nicht auch, wenn wir manches loslassen?

    Wir sind überzeugt, es lohnt sich, kritisch für eine andere nachhaltige Politik zu arbeiten.

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